Einladung Ausstellung An(ge)kommen. Augenblicke. Begegnungen. Geschichten.

Flucht und Migration sind Teil der Geschichte Deutschlands. So wie in Sehnde gibt es in jeder deutschen Kommune vielschichtige und generationsübergreifende Erfahrungen mit diesem Thema.

Die Wanderausstellung „An(ge)kommen. Augenblicke. Begegnungen. Geschichten.“ des Forums der Kulturen Stuttgart e.V. beleuchtet die Themen Flucht und Fluchtursachen und gibt Geflüchteten ein Gesicht und eine Stimme. Die Ausstellung ist vom 14.12.2021 bis 21.01.2022 in Sehnde zu Gast.

Neben den Themen Flucht und Fluchtursachen ist es auch Ziel der Ausstellung, das Ankommen aus einer anderen als der gängigen Perspektive zu beleuchten: Flucht und Migration wird als Chance gesehen und die geflüchteten Menschen als Bereicherung für unsere Gesellschaft. Letztere sind bürgerschaftlich engagiert, bekleiden politische Ämter und tragen so maßgeblich zur Vielfalt und zum Reichtum unserer Gesellschaft bei. Aus Geflüchteten werden neue Mitbürgerinnen und Mitbürger, aus Fremden werden Nachbarn, Bekannte und Freunde.
Organisiert wird die Ausstellung in Sehnde von der Flüchtlingshilfe Sehnde e.V., der KGS Sehnde, dem Klinikum Wahrendorff, dem Fachdienst Soziales der Stadt Sehnde und der Gleichstellungsbeauftragten.

Mit unserer Arbeit unterstützen wir Patienten mit Migrationshintergrund und bei ihrer Integration und leisten so in einer multikulturellen und durch Vielfalt geprägten Gesellschaft einen wichtigen Beitrag zum besseren gegenseitigen Verständnis. Das Klinikum Wahrendorff gehört zu den Top 5 der großen Zentren für Transkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie.

Menschen aus anderen Kulturkreisen stellen Ärzte oftmals vor besondere Herausforderungen. Im Klinikum Wahrendorff haben wir uns auf diese Patienten eingestellt. Wir begleiten und behandeln sie in unserem transkulturellen Zentrum mit einem besonderen Spezialangebot, mit fachlich sehr breit aufgestellter Expertise. Denn psychische Erkrankungen gehen in den unterschiedlichen Kulturen und Ländern nicht mit den gleichen Symptomen einher. Menschen aus der Türkei sind zum Bespiel anders depressiv und haben auch ein anderes Gesundheits- und Krankenverständnis als Menschen in der westlichen Welt. Die transkulturelle Psychiatrie lässt diese Aspekte in die Diagnostik mit einfließen und berücksichtigt bei der Behandlung den kulturspezifischen Hintergrund. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) verwendet hier den Begriff interkulturelle Psychiatrie.

Mehr Informationen zur Ausstellung gibt es hier: www.sehnde.de