Fußballgott Carsten Linke: Sport als Teil von Heilung

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innolethix Podcast: impact ix. | #030 96’s Fußballgott über Fußball, Führung und Wirkung: Was wirklich bleibt
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Vom Fußball in die Psychiatrie: Vielleicht der überraschendste Teil der Folge ist Carsten Linkes heutige Arbeit im Klinikum Wahrendorff
(Auszug aus dem Blog innolethix):

Nach seiner Karriere arbeitete er zunächst weiter im Fußballumfeld – unter anderem im Management bei Hannover 96 und Carl Zeiss Jena. Doch irgendwann kam ein Bruch: Freistellungen, Unsicherheit, Neuorientierung. Dann ergab sich die Möglichkeit, im Klinikum Wahrendorff im Bereich Sporttherapie zu arbeiten. Auf den ersten Blick wirkt dieser Wechsel ungewöhnlich: vom Bundesliga-Stadion in die Psychiatrie.

Doch je länger das Gespräch dauert, desto logischer erscheint er. Denn viele Kompetenzen aus dem Mannschaftssport sind dort plötzlich hochrelevant:

  • Gruppendynamik
  • Motivation
  • Struktur
  • Umgang mit Rückschlägen
  • Gemeinschaftserleben
  • Vor allem aber:
    Menschen wahrnehmen.

Sport als Teil von Heilung

Besonders eindrücklich beschreibt Carsten Linke die Wirkung von Bewegung auf psychische Gesundheit.

Menschen mit Depressionen erleben häufig:

  • Rückzug
  • Antriebslosigkeit
  • Verlust von Selbstwertgefühl
  • Isolation

Sport kann hier auf mehreren Ebenen helfen:

  • Körperlich: Bewegung aktiviert den Organismus und beeinflusst neurochemische Prozesse positiv.
  • Psychologisch: Menschen erleben wieder Selbstwirksamkeit. Kleine Fortschritte werden sichtbar.
  • Sozial: Sport bringt Menschen in Kontakt mit Gruppen und Gemeinschaft.

Im Klinikum Wahrendorff wurde dieser Ansatz über Jahre weiterentwickelt, unter anderem:

  • therapeutisches Boxen
  • Klettern
  • Fußball
  • Fitnessprogramme
  • Bewegungsgruppen

Dabei geht es nicht um Leistung im klassischen Sinn. Sondern darum, Menschen wieder positive Erfahrungen mit sich selbst zu ermöglichen.

Weitere Informationen:

Innolethix. Organisationsgestaltung.
Sporttherapie im Klinikum Wahrendorff