Video-Tipp: Virtuelle Realität bei echten Ängsten
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Hier geht es direkt zum Beitrag vom h1 – Fernsehen aus Hannover.
Aufzüge, Menschenmengen, große Höhen, Mäuse – für manche sind sie der blanke Horror. Werden solche Ängste so stark, dass sie den Alltag bestimmen, sprechen Fachleute von einer Angststörung. h1 – Fernsehen aus Hannover hat sich das einmal genauer angeschaut.
In Köthenwald bei Hannover setzen Therapeutinnen und Therapeuten in einer speziellen Angstambulanz auf eine besondere Methode: eine VR-gestützte Psychotherapie. Mithilfe einer Virtual-Reality-Brille können Betroffene ihre Ängste Schritt für Schritt überwinden – ohne tatsächlich in ein Flugzeug zu steigen oder in die Höhe zu müssen.
Bei der Behandlung mit virtueller Realität wird eine realitätsnahe, dreidimensionale Umgebung simuliert. Dadurch können angstbesetzte Situationen in einer sicheren Umgebung kontrolliert aufgesucht werden. Diese Behandlungsmethode wurde in die offiziellen Behandlungsleitlinien aufgenommen und wird mittlerweile effektiv angewandt.
Mit der Hilfe eines Fingersensors können dabei zusätzlich körperliche Reaktionen wie Herzrate und Körpertemperatur während der Behandlung sichtbar gemacht werden (Biofeedback).
Mehr Informationen gibt es auf der Website der Angstambulanz.









